Bild: Ein Sprung ins Ungewisse - ein Migrant springt von einem Waggon zum nächsten, September 2006, Arriaga, Mexiko. © Hauke Lorenz
Jugendschutz Verhaltensregeln
der Amnesty International Gruppe Bad Honnef
Im Rahmen ihres Jugendschutzkonzeptes (erhältlich bei gruppe@amnesty-badhonnef.de) schließt sich die Amnesty International Gruppe Bad Honnef an die folgenden Verhaltensregeln zum Verhaltenskodex des Gesamtvereins.
1. Ich setze mich dafür ein, dass alle Menschen im Verein mitmachen können - egal wie alt oder jung sie sind, welche physische oder neurodiverse Verfasstheit, welchen sozialen und kulturellen Hintergrund, welchen Bildungshintergrund, welche politische Anschauung*, sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität sie haben, welche Stellung oder Funktion sie bei Amnesty haben und in welcher Lebensrealität sie leben. Ich bin mir meiner eigenen gesellschaftlichen Positionierung bewusst.
2. Ich achte stets darauf, dass sich die Amnesty-Jugend bestmöglich entfalten kann. Ich gebe der Jugend Raum und nehme ihre Anliegen ernst.
3. Ich gehe mit allen anderen respektvoll und würdevoll um.
4. Ich kommuniziere wertschätzend, offen und traue mich, gegebenenfalls sachliche Kritik zu äußern.
5. Als Mitglied von Amnesty bin ich mir bewusst, dass ich in jeder Kommunikation Verantwortung für die Glaubwürdigkeit von Amnesty trage.
6. Ich nutze meine Situation im Verein nicht für eigene wirtschaftliche oder parteipolitische Interessen aus.
7. Ich gehe mit den Daten von allen Personen sorgfältig und verantwortungsbewusst um und respektiere die Privatsphäre anderer Personen.
8. Ich achte in meiner Menschenrechtsarbeit auf Umwelt- und Klimaschutz.
9. Ich schütze die körperliche, psychische und mentale Gesundheit, achte die Grenzen aller Mitglieder und unterstütze darüber hinaus nach Möglichkeit Betroffene. Ich übernehme Verantwortung und schreite ein bzw. hole Hilfe bei jeglicher Anwendung oder Androhung (verbal wie nonverbal) körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt, sofern die betroffene Person das möchte.
10. Situationen, in denen ich mit anderen Menschen insbesondere mit jungen Menschen alleine bin, mache ich transparent. Ich halte die Standards zum Amnesty-Jugendschutz ein und beachte die Bedürfnisse und individuellen Grenzen der/des anderen. Ich gehe keinen sexuellen Kontakt zu mir anvertrauten jungen Schutzbefohlenen ein.
11. Ich trage die Verantwortung, ein antirassistisches, diskriminierungssensibles und inklusives Umfeld zu schaffen. Ich nehme Diskriminierungserfahrungen ernst.
12. Ich bemühe mich, bei Aktionen und Öffentlichkeitsarbeit keine Diskriminierung zu reproduzieren.
13. Ich kenne den Plan für alle zum Jugendschutz und weiß, wen ich bei einem Vorfall kontaktiere.
14. Ich trage Verantwortung für die Umsetzung dieses Verhaltenskodexes.
* ausgenommen menschenfeindliche politische Anschauungen